Blasenkrebs, medizinisch auch Harnblasenkarzinom genannt, entsteht meist aus Zellen der inneren Auskleidung der Harnblase. Diese Schleimhaut heißt Urothel. Die häufigste Form des Blasenkrebses wird daher als urotheliales Karzinom bezeichnet.3,4,7,9
Die Harnblase speichert den in den Nieren gebildeten Urin, bevor dieser über die Harnröhre ausgeschieden wird. Mit dem Urin werden auch Abbauprodukte und mögliche Schadstoffe ausgeschieden. Ein längerfristiger Kontakt der Blasenschleimhaut mit bestimmten krebserregenden Stoffen kann zur Entstehung eines Tumors beitragen.3,4,7,8
Blasenkrebs ist keine einheitliche Erkrankung. Für die weitere Einordnung ist vor allem entscheidend, wie tief ein Tumor in die Blasenwand eingewachsen ist. Diese Information beeinflusst die Behandlungsmöglichkeiten, die Nachsorge und den weiteren Versorgungspfad.3,10,11