Die adjuvante Therapie (nach der Operation) richtet sich nach der prognostischen Risikogruppe. Bei niedrigem Risiko wird oft keine adjuvante Behandlung empfohlen, während bei hohem Risiko eine externe Strahlentherapie mit gleichzeitiger adjuvanter Chemo- oder Immuntherapie oder alternativ eine sequenzielle Chemotherapie und Radiotherapie empfohlen wird.3,4
Bei fortgeschrittener oder rezidivierender Erkrankung werden systemische Therapien eingesetzt. Dies umfasst Chemotherapie und, insbesondere bei dMMR-Tumoren (Mismatch-Repair-Defiziente Tumoren), Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI).3,4 Patientinnen mit pMMR-Tumoren (Mismatch-Repair-Profiziente Tumoren) erhalten eine Chemotherapie, wobei die Zugabe von ICI zur Chemotherapie, gefolgt von einer ICI-Erhaltungstherapie, oder die Zugabe von ICI, gefolgt von einer Kombination aus ICI und PARPi (Poly(ADP-ribose)-Polymerasen-Inhibitor) als Erhaltungstherapie, in Betracht gezogen werden kann.3,4 Bei Hormon-Rezeptor-positiven, niedriggradigen Tumoren kann auch eine endokrine Therapie zum Einsatz kommen.3,4