Lungenkrebs ist die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle und die am zweithäufigsten diagnostizierte Krebsart weltweit.1
Auch in Österreich ist Lungenkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung mit einer Inzidenz von ca. 5500 Neuerkrankungen pro Jahr und einer Mortalität von 3300 Todesfällen jährlich.2
Die 5-Jahres-Überlebensrate beträgt in Österreich 12,5% für Männer bzw. 18,7% für Frauen (relative Überlebensrate, Periode 2011-2015).2
Rauchen ist die Hauptursache für Lungenkrebs und verantwortlich für etwa 85% aller Fälle.3 Weitere Risikofaktoren für die Entwicklung von Lungenkrebs sind Passivrauchen, Luftverschmutzung, berufliche Exposition (z.B. Asbest) und Radon.4 Auch genetische Faktoren können zur Entstehung von Lungenkrebs beitragen.4
Ein erheblicher Teil der Lungenkrebs-Patient:innen weist Veränderungen in bestimmten Genen auf, die die Onkogenese vorantreiben. So enthalten ca. 29% der NSCLC5 eine KRAS-Mutation und ca. 14% eine EGFR-Mutation.6 In den letzten Jahren wurden mehr dieser so genannten onkogenen Treiber identifiziert, und ein besseres Verständnis ihrer Biologie hat die Entwicklung neuer zielgerichteter Wirkstoffe ermöglicht.5